Auf Plakaten und in der Presse kündige ich meine Veranstaltungen als „Multivisions-Vorträge“ an, weil sich darunter viele etwas vorstellen können und dieser Begriff verständlich beschreibt, was zu erwarten ist: Multivision steht für Fotos oder Videos in Verbindung mit Musik und bei Vortrag darf man viele Informationen erwarten. Beides trifft zu, allerdings verzichte ich bewusst auf Videosequenzen und setze ganz auf die Kraft der Bilder.

 

Musik

Meine Produktionen bezeichne ich als AudioVision und darunter verstehe ich eine Multivision mit Fotos, Musik und Texten, die nicht live kommentiert wird, sondern vollvertont ist, d. h. auch der Kommentar ist aufgenommen. Das hat einen triftigen Grund und der liegt in der Musik. Eine besonders ausgewählte, passende Musik ist mir sehr wichtig, weil sie zum Gesamterlebnis beiträgt. Und das kann ich nicht mit GEMA-freier Musik erreichen, weil das die Musikauswahl erheblich einschränken würde. Deshalb melde ich meine Vorträge bei der GEMA an und bezahle dafür Gebühren. Das ist aber ausschließlich bei vollvertonten Produktionen machbar und wirtschaftlich vertretbar. Die vielen positiven Rückmeldungen nach meinen Vorträgen zeigen, dass dieses Konzept von den Zuschauern gut angenommen wird und dass diese Form der Präsentation in der Vortragsszene durchaus ihren Platz hat.

 

Fotos

Fotos werden von mir nur minimal bearbeitet für eine möglichst natürliche Wiedergabe. Ziel ist ein „Fenster-Effekt“, der Betrachter hat nicht mehr den Eindruck, er schaut auf eine Leinwand, sondern durch ein großes Fenster. Vertretbar sind für mich z. B. perspektivische Korrekturen, um „stürzende Linien“ zu beseitigen, die bei Gebäuden immer dann auftreten, wenn man die Kamera nach oben neigt. Den Bildausschnitt (Format 3:2) wähle ich schon bei der Aufnahme sehr sorgfältig, deshalb werden alle Fotos auch im 3:2-Format projiziert, mit einem lichtstarken, professionellen Canon-Beamer.

 

Kommentar

Einige Kollegen, die auch vollvertonte Vorträge zeigen (allerdings mit GEMA-freier Musik), lassen die Kommentare von professionellen Sprechern aufnehmen. Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden: Ich spreche die Texte selbst. Das ist nicht immer perfekt, aber jederzeit authentisch. Wichtig sind mir Geschichten, persönliche Erlebnisse und natürlich gut recherchierte, interessante Informationen zu Land und Leuten. Gewürzt mit einer Prise Humor entstehen so kurzweilige Reisereportagen.

 

Aus all dem ergibt sich, dass diese Kombination aus brillanten Fotos, besonders ausgewählter, GEMA-lizensierter Musik und authentischem, humorvollem Kommentar ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Vortragsszene ist und ein besonderes audiovisuelles Erlebnis bietet.